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Musical-Kritik: “Grease” punktet mit stark aufspielender Cast und vielseitigen Bühnenbild

Wir waren live dabei!

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© Jochen Quast

Die 50’er Jahre sind zurück und erobern das Oberhausener Metronom Theater. Vor fast ausverkauftem Haus feierte der Musical-Dauerbrenner „Grease – Das Hitmusical“ gestern (26.03.25) eine Premiere, die die Zuschauer begeisterte. Nach der Zugabe gab es von den rund 1.600 Zuschauern stehende Ovationen. Noch bis zum 6. April ist Grease in Oberhausen zu sehen, danach geht es auf Tour durch ganz Deutschland. Zum Abschluss – vom 20. bis zum 25. Mai – kehrt „Grease – Das Hitmusical“ dann noch einmal nach Oberhausen und ins Metronom Theater zurück. Nachfolgend lest ihr unsere Review zum Musical.



Nach der Uraufführung 1971 in Chicago entwickelte sich GREASE ab 1972 mit einer siebeneinhalb-jährigen Laufzeit am New Yorker Broadway und 3388 ausverkaufen Vorstellungen zu einem der erfolgreichsten Musicals aller Zeiten. Spätestens mit der legendären Verfilmung des Musicals 1978, in der sich John Travolta und Olivia Newton-John als neues Hollywood-Traumpaar in die Herzen der Zuschauer auf der ganzen Welt sangen, avancierte Grease zum Kult.

Die Zuschauer in Oberhausen feierten die Cast nicht nur für die Tanzeinlagen bei Hand-Jive, dem High School Hop und dem Prom Night-Tanz, sondern auch für eine gesanglich großartige Darbietung bei Songs wie „You’re the One That I Want“, „Greased Lightnin’“, „Sandy“ oder „Summer Nights“.



Sandy ist ein schüchternes Mädchen, Danny der Anführer der Burger Palace Boys. In „Grease – Das Hitmusical“ dreht sich die Handlung um diese beiden Figuren und ihre Liebesgeschichte an der Rydell High School in den 1950’er Jahren.

Das Musical wird komplett – in Sprache und Musik – in Englisch dargeboten. Es gibt links und rechts von der Bühne jeweils Anzeigentafeln, die den Zuschauern eine deutsche Übersetzung von der Handlung anzeigen.

Die Bühnentechnik mit wenigen Elementen begeistert aufgrund der vielzähligen Möglichkeiten, die dem Zuschauer immer wieder neue Einblicke und Szenen bietet. Abgerundet wird das Ganze von einem beeindruckenden Lichtkonzept während des gesamten Musicals, das nach ca. 2 ½ Stunden mit einem Hitmedley endete.

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Markus Hausdorf

Markus Hausdorf

Seit mehr als 20 Jahren ist Journalist Markus Hausdorf in Nordrhein-Westfalen in der Musik- und Eventbranche journalistisch unterwegs und bringt als jüngstes Mitglied seine Erfahrungen auf dem Portal www.musicalpuls.com ein.